Wordpress und die Schattenseiten
des beliebten System
Was ist WordPress?
Im Kern ist WordPress die einfachste und beliebteste Methode, um eine eigene Webseite oder einen eigenen Blog zu erstellen. Tatsächlich macht WordPress mehr als 43.3% aller Webseiten im Internet aus. Ja – mehr als jede vierte Webseite, die du besuchst, wird wahrscheinlich von WordPress betrieben.
WordPress wurde ursprünglich als Blogging-Plattform ins Leben gerufen, die viel später zur vollständigen Weblösung für E-Commerce-Shops, Blogs, Nachrichten und Unternehmensanwendungen wurde. Diese Entwicklung von WordPress brachte viele Änderungen an seinem Kern und machte es stabiler und sicherer als seine Vorgängerversionen.
Aber was sind nun die die Schattenseiten des beliebten System:
Viele zwingende Sicherheits-Updates
Sobald du Wordpress installiert hast, musst du Plugins herunterladen, um den Funktionsumfang deiner Website zu optimieren. Der Grund: Kein Theme am Markt bringt sämtliche Leistungen und Optionen mit, die für eine rundum stimmige Website notwendig sind. Die zahlreichen Plugins sind erst einmal als ein klarer Vorteil des CMS anzusehen. Faktisch bergen sie aber ebenso erhebliche Nachteile.
Deine wichtigsten WordPress-Dateien, Plugins oder Designs müssen mindestens einige Male im Monat aktualisiert und damit auch gesichert werden.
WordPress ist nicht nur unter Nutzern, sondern auch unter Hackern weltweit beliebt. Das liegt natürlich daran, dass es so rege und freudig benutzt wird.
Schadhafte Malware kann durch die unterschiedlichsten Sicherheitslücken ganz schnell auf deiner Seite installiert werden. Aber das Gute an der Sache, Du kannst jederzeit deine Seite daraufhin überprüfen und wenn du zeitnah alle notwendigen Updates durchführst und du sicherstellst, dass keine veralteten Plugins im Einsatz sind, bist du eigentlich auf der sicheren Seite.
Updates können deine Website beschädigen
Wordpress aktualisiert in der Regel alle paar Monate seine Kernsoftware, um Fehler, Sicherheitsprobleme usw. zu beheben. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gerade gering, dass nach einem der vielen Updates deine angepasste Wordpress Homepage praktisch nicht mehr kompatibel zum aktuellen Standard ist.
Ein weiterer erheblicher Nachteil der Erweiterungen liegt in der mitunter fehlenden Kompatibilität untereinander. Es kann nämlich vorkommen, dass bestimmte Plugins auf deiner Website inkompatibel zu anderen Erweiterung sind und du wieder nach einer Alternative Ausschau halten oder schlussendlich doch einen Fachmann beauftragen musst. Das ist auf lange Sicht extrem frustrierend und nicht zuletzt kostspielig.
Einschränkungen beim Layout der Webseite
Templates können angepasst werden, aber es kann schwierig sein, sich durch Customizer zu navigieren. Einige der Designs sind nicht so leicht zugänglich, wie man es wünscht oder benötigt.
Die einzige Möglichkeit, wie du optimale Kontrolle über Ihre Wordpress Website gewinnen, ist die Zusammenarbeit mit einem Wordpress-Programmierer oder Entwickler, der dann die gewünschten Änderungen für dich vornimmt.
Wenn dein Webdesign jedoch nur schwer mit den Standards von Wordpress umzusetzen ist oder vielleicht ganz spezielle Features umfassen muss, gibt es weitaus bessere Alternativen, die eine deutlich effizientere Bearbeitung zulassen.
Meine Alternative zu Wordpress
Redaxo ist ein eher unbekanntes Content-Management-System. Es verfügt allerdings über eine kleine aber sehr treue Community, die zum Konzept des CMS stehen. Tatsächlich bietet Redaxo einige Vorteile, die es für viele Projekte zu einem attraktiven System machen.
Das CMS ist sehr flexibel und ideal für kleine bis mittelgrosse Webseiten. Sowohl Installation wie auch die Nutzung sind einfach und intuitiv gestaltet.
Die Vorteile des Systems liegen auf der Hand:
- Es ist einfach und übersichtlich gestaltet und dadurch auch für Anfänger geeignet.
- Redaxo ist schonender für die Datenbank als viele andere Systeme.
- Sehr hoher Sicherheitsstandard
Redaxo wird gern mit WordPress verglichen. Tatsächlich unterscheidet beide Systeme hauptsächlich nur der fehlende Theme-Markt bei Redaxo.
Jedoch hab ich als Entwickler 100% Einfluss auf das Frontend. Daher gibt es layouttechnisch nichts was nicht möglich ist. Man hat als Entwickler keine Einschränkungen bezüglich der Machbarkeit durch das CMS.
Mehr Informationen findest du unter www.redaxo.org. Gerne zeige ich dir auch persönlich alle Möglichkeiten und Funktionen die Redaxo zubieten hat in einer kleinen Vorführung und in diversen Projektbeispielen.
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